Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA)

Schweizer Stiftung mit Fokus auf Menschenrechte, Antirassismus und Antisemitismus. Die GRA berät & vernetzt Schulen, Parteien, Behörden und weitere Organisationen, stellt Bildungs- und Präventionsmaterialien bereit (u. a. Glossar, E-Learning, Hate-Speech-Guides, „Zitatkarten“), monitor­t Vorfälle in den Medien (Chronologie) und ist Co-Herausgeberin des jährlichen Antisemitismusberichts mit dem SIG.

Zielgruppen:

Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulsozialarbeit/Schulpflege, Eltern & Lernende (Sek I/II), sowie weitere Bildungsakteurinnen und -akteure im Kanton Zürich und der Schweiz.

Kontakt:

Zugänglichkeit oder weitere Informationen

  • Schul-Seite mit Infos, Hilfen und Kontakt (Mail/Telefon) bei Vorfällen.
  • E-Learning-Zugang kostenlos auf Anfrage (Sek II), basiert auf dem GRA-Glossar.
  • Vorfall melden: Links zu Meldeformularen (Rassismus/Antisemitismus).

 

Kosten

  • Beratung/Materialien online: kostenlos (z. B. E-Learning-Zugang, Zitatkarten/Leitfäden).

Wann ist dieses Angebot geeignet?

  • Wenn eine Schule Vorfälle rasch einordnen und angemessen reagieren will (inkl. Dokumentation/Meldewege).
  • Für unterrichtsnahe Prävention: E-Learning (Sek II), Glossar & Hate-Speech-Guides, um Erkennen–Benennen–Reagieren zu trainieren.
  • Zur Lagebeurteilung & Kommunikation: jährlicher Antisemitismusbericht (mit SIG) und Chronologie aktueller Vorfälle als Evidenzbasis.
  • Für Dialog & Haltung im Kollegium/Elternhaus: „Zitatkarten – Antisemitismus im Alltag“ und StopAntisemitismus als niedrigschwellige Gesprächsanlässe.

 

Wann ist dieses Angebot eher nicht geeignet?

  • Akute Notfälle/Gefährdung (Polizei/Notruf, medizinische Hilfe vorziehen).
  • Langzeitpsychotherapie oder rechtliche Vertretung im Einzelfall (GRA berät/vernetzt, ersetzt aber keine Therapie/Anwält:innen).
  • Reine Einmal-Events ohne Einbettung in Unterricht oder Schulprogramm. (Wirkungs- und QS-Anspruch der GRA-Materialien zielt auf Kombination mit Schulentwicklung/Prozessen.)

 

Dieses Angebot wirkt besonders gut, wenn …

  • Leitplanken & Meldewege schulintern geklärt sind und GRA-Ressourcen in den Schulzyklus (Prävention–Intervention–Nachsorge) eingebunden werden. ch
  • Vor- und Nachbereitung erfolgt (z. B. Zitatkarten/Leitfäden + Klassenrat/Elterndialog; Ergebnisse ins Schulprogramm rückkoppeln). ch
  • Daten & Evidenz genutzt werden (Antisemitismusbericht/Chronologie), um Massnahmen zu priorisieren und transparent zu kommunizieren.