Jedes Kind hat das Recht,
in Frieden in Sicherheit in Würde ohne Diskriminierung zu lernen.

In Frieden Lernen unterstützt Lehrpersonen und Schulen beim Umgang mit Rassismus, Antisemitismus und weiteren Formen von Diskriminierung im Alltag.

Direkt zu

Situationen einschätzen

Diskriminierung beginnt oft im Verborgenen

In unterschiedlichen schulischen Situationen können Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, Religion oder gesellschaftlicher Prägung das Lernen und das Zusammenleben beeinträchtigen. Manche Gesten oder Worte sind unscheinbar oder unausgesprochen, wirken jedoch verletzend, ausgrenzend oder bringen Betroffene zum Verstummen. Andere Vorkommnisse stellen deutliche Grenzverletzungen dar. Angemessen zu reagieren ist für Lehrpersonen oft herausfordernd.

Handelt es sich um Diskriminierung?

Nicht jeder Konflikt in der Schule ist auf Diskriminierung zurückzuführen. Umgekehrt zeigt sich Diskriminierung nicht nur in Konflikten, sondern auch im schulischen Alltag. Schulen stehen daher vor der Aufgabe, zwischen alltäglichen Auseinandersetzungen, grenzüberschreitendem Verhalten und Diskriminierung mit abwertendem Motiv oder entsprechender Wirkung zu unterscheiden.

Diskriminierung findet in verschiedenen Beziehungskontexten statt

Diskriminierung zieht sich durch das gesamte schulische Beziehungsnetz: zwischen Kindern und Jugendlichen, im Verhältnis zu Lehrpersonen, innerhalb des Kollegiums sowie an der Schnittstelle zu Eltern und Gesellschaft. Die Art und Weise, wie sie wirkt, ist dabei unterschiedlich.

Aktiv werden

Diskriminierung angehen

Diskriminierungen nachhaltig anzugehen erfordert gemeinsame Orientierungen, Kompetenzen und eine aktive Gestaltung des schulischen Zusammenlebens.

Gemeinsame Orientierung finden

--> Etablierung eines gemeinsamen Wertefundaments und einer klaren Haltung.

Kompetenzen fördern

--> Aufbau und Stärkung notwendiger Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Friedensraum Schule gestalten

--> Verankerung von Kultur und Verfahren.

Netzwerke bilden und pflegen

--> Nutzung interner und externer Unterstützung.

Nachhaltigkeit sichern

--> Langfristige Wirksamkeit und Entwicklung.

Fallbeispiele

Beispiele aus dem Schulalltag

Die Fallbeispiele basieren auf realen Situationen aus dem Kanton Zürich. Jedes Fallbeispiel enthält eine kurze Beschreibung, eine fachliche Einschätzung sowie konkrete Hinweise für sofortiges und langfristiges Handeln. Die Sammlung wird laufend erweitert. Hinweise auf weitere geeignete Fallbeispiele nehmen wir gerne entgegen.

Unterstützung und Materialien

Wer kann unterstützen?

Diskriminierungen nachhaltig angehen erfordert gemeinsame Orientierungen, Kompetenzen und die aktive Gestaltung des schulischen Zusammenlebens. Hier finden Sie ausgewählte Fachstellen, Unterstützungsangebote, Begegnungsformate, Weiterbildungsangebote und Materialien.

Melde-, Fach- und Beratungsstellen