Antimuslimischer Rassismus – Diskriminierungserfahrungen und Perspektiven für die Prävention in der Schule
Mittwoch, 3. Juni 2026
Antisemitismus – Diskriminierungserfahrungen und Perspektiven für eine Prävention in der Schule
Antisemitische Vorfälle erreichen zunehmend öffentliche Institutionen, auch Schulen. Wie beeinflussen diese Spannungen Lernende und Lehrpersonen? Und wie kann die Schule als Institution angemessen reagieren?
Mittwoch, 17. Juni 2026, 15:30 – 17:00 Uhr
JLG (Jüdische liberale Gemeinde) Or Chadasch, Hallwylstrasse 78, 8004 Zürich
In den Dialog treten: Begegnungsformate
Spätsommer 2026
Diskriminierung und Rassismus: Handeln in Krisensituationen
Herbst 2026
Weitere Details folgen demnächst.
Gerne halten wir Sie auf dem Laufenden zu neuen Veranstaltungen und Aktualitäten rund um In Frieden lernen.
In unterschiedlichen schulischen Situationen können Diskriminierungen aufgrund von Herkunft, Religion oder gesellschaftlicher Prägung das Lernen und das Zusammenleben beeinträchtigen. Manche Gesten oder Worte sind unscheinbar oder unausgesprochen, wirken jedoch verletzend, ausgrenzend oder bringen Betroffene zum Verstummen. Andere Vorkommnisse stellen deutliche Grenzverletzungen dar. Angemessen zu reagieren ist für Lehrpersonen oft herausfordernd.
Nicht jeder Konflikt in der Schule ist auf Diskriminierung zurückzuführen. Umgekehrt zeigt sich Diskriminierung nicht nur in Konflikten, sondern auch im schulischen Alltag. Schulen stehen daher vor der Aufgabe, zwischen alltäglichen Auseinandersetzungen, grenzüberschreitendem Verhalten und Diskriminierung mit abwertendem Motiv oder entsprechender Wirkung zu unterscheiden.
Diskriminierung zieht sich durch das gesamte schulische Beziehungsnetz: zwischen Kindern und Jugendlichen, im Verhältnis zu Lehrpersonen, innerhalb des Kollegiums sowie an der Schnittstelle zu Eltern und Gesellschaft. Die Art und Weise, wie sie wirkt, ist dabei unterschiedlich.
Diskriminierungen nachhaltig anzugehen erfordert gemeinsame Orientierungen, Kompetenzen und eine aktive Gestaltung des schulischen Zusammenlebens.
--> Etablierung eines gemeinsamen Wertefundaments und einer klaren Haltung.
--> Aufbau und Stärkung notwendiger Fähigkeiten und Fertigkeiten.
--> Verankerung von Kultur und Verfahren.
--> Nutzung interner und externer Unterstützung.
--> Langfristige Wirksamkeit und Entwicklung.
Die Fallbeispiele basieren auf realen Situationen aus dem Kanton Zürich. Jedes Fallbeispiel enthält eine kurze Beschreibung, eine fachliche Einschätzung sowie konkrete Hinweise für sofortiges und langfristiges Handeln. Die Sammlung wird laufend erweitert. Hinweise auf weitere geeignete Fallbeispiele nehmen wir gerne entgegen.
Diskriminierungen nachhaltig angehen erfordert gemeinsame Orientierungen, Kompetenzen und die aktive Gestaltung des schulischen Zusammenlebens. Hier finden Sie ausgewählte Fachstellen, Unterstützungsangebote, Begegnungsformate, Weiterbildungsangebote und Materialien.