Rassismuskritische Schulhauskultur - ZHAW Soziale Arbeit

Vierteiliger Intensivkurs (2×2 Tage), der Fachpersonen aus Schule und Sozialer Arbeit befähigt, rassistische Vorannahmen zu erkennen, intersektionale Perspektiven einzunehmen und konkrete Interventionen sowie Konzepte für eine rassismuskritische Schulhauskultur zu entwickeln. Methodisch kombiniert der Kurs Fachinputs, Diskussionen, Reflexionsformate (u. a. Reflexionstagebuch) und Fallarbeit.

Zielgruppen:

Fachpersonen der Sozialen Arbeit und der Schule – insbesondere Schulsozialarbeit, Fachpersonen Betreuung, Lehrpersonen (Zyklus 1–3 / Sek II) und Schulleitungen, die ihre Qualifikation zur rassismuskritischen Schulentwicklung vertiefen möchten.

 

Kontakt:

  • Kursseite & Anmeldung: ZHAW Soziale Arbeit → Weiterbildung → WBK Rassismuskritische Schulhauskultur (Start 29.01.2026; Anmeldeschluss 26.12.2025).
  • Studienleiterin: Claudia Bernasconi – claudia.bernasconi@zhaw.ch

 

Zugänglichkeit oder weitere Informationen

  • Termine & Umfang: 29./30.01. und 05./06.03.2026, je 08:45–16:45; 32 Kontaktstunden. Keine Zulassungskriterien. Kurs ist zugleich Wahlpflichtmodul im CAS Schulsozialarbeit/Schulsozialpädagogik.
  • Lernziele (Auszug): Wirkweisen von Rassismus verstehen; intersektionalen Blick schärfen; rassismussensible Beratung & Intervention entwickeln; Konzept zur Stärkung der Schulhauskultur erarbeiten.
  • Methodik: Grundlagenvorträge, vertiefende Diskussionen, Reflexionstagebuch, kollegiale Fallbearbeitung, Inverted Classroom.

 

Kosten

  • CHF 1’400.– Kursgebühr. Bei Abmeldung bis 60 Tage vor Kursbeginn erhebt die ZHAW für WBK CHF 150.– Bearbeitungsgebühr (gemäss AGB).

Wann ist dieses Angebot geeignet?

  • Wenn die Schule/SSA rassistische Dynamiken systematisch erkennen und adressieren will (inkl. intersektionaler Perspektive).
  •  Für Teams/Leitungen, die konkrete Interventions- und Beratungskompetenz aufbauen möchten – auch mit Praxisfällen aus dem eigenen Schulalltag.
  • Zur Erarbeitung eines Konzepts bzw. zur Weiterentwicklung der Schulhauskultur im Sinne der Rassismussensibilität.

 

Wann ist dieses Angebot eher nicht geeignet?

  • keine Ausschlusskriterien

 

Dieses Angebot wirkt besonders gut, wenn …

  • Eigene Fälle und Erfahrungen aus dem Schulkontext aktiv eingebracht und im Rahmen der Fallbearbeitung reflektiert werden.
  • Teilnehmende das Reflexionstagebuch konsequent nutzen und die Ergebnisse in Schulprogramme/Schutzkonzepte zurückspiegeln (Anknüpfung an CAS-Kontext möglich).