Fachstelle für Gewaltprävention der Stadt Zürich

Zentrale Anlauf-, Beratungs- und Interventionsstelle der Stadt Zürich für Schulen, Vereine und Jugendeinrichtungen zu Gewalt, Grenzverletzungen und Konflikten. Bietet Prävention, Coaching, Intervention, vernetzt Partner und betreibt die Meldestelle für Antisemitismus, Rassismus, interreligiöse Konflikte und Radikalisierung an Schulen.

Zielgruppen:

Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulteams der Stadtzürcher Volksschule; Kinder & Jugendliche (bis ca. 25 J.), Vereine/Jugendarbeit; Eltern/Erziehungsberechtigte im Kontext Schule.

Kontakt:

 

Zugänglichkeit oder weitere Informationen

  • Meldestelle für Antisemitismus, Rassismus, interreligiöse Konflikte & Radikalisierung ist bei der FFG angesiedelt; nimmt Meldungen auf, berät, koordiniert Triage/Partner.
  • Angebote für Schulen: Beratung, Coachings/Workshops (z. B. Peer-Mediation), Interventionen; Notfall-App-Integration möglich.

 

Kosten

  • Für städtische Schulen: Beratung/Meldestelle als städtisches Angebot (keine Gebühren kommuniziert).
  • Bei externen Präventions-/Interventionspartnern kann die FFG Kosten anteilig übernehmen (Beispiel: Respect!-Einsätze).

Wann ist dieses Angebot geeignet?

  • Nach Vorfällen (Diskriminierung, Gewalt, Radikalisierung) für schnelle Einordnung, Sofortmassnahmen, Triage.
  • Beim Aufbau verbindlicher Prozesse (Beschwerde-/Krisenmanagement, Peer-Mediation, Schutzkonzepte).
  • Für Team-Coachings zu Deeskalation, Klassenführung, Gesprächsführung mit Eltern/Community.
  • Für netzwerkbasierte Lösungen (Kerngruppen-/Partner-Modell) und nachhaltige Präventionsarchitektur.

 

Wann ist dieses Angebot eher nicht geeignet?

  • Akute Notfälle/Gefährdung (Polizei/112, medizinische Notfallstellen zuerst).
  • Langzeittherapie oder Rechtsvertretung im Einzelfall (hierzu an spezialisierte Angebote verweisen).
  • Fälle ausserhalb des städtischen Zuständigkeitsbereichs (für andere Gemeinden: kantonale/regionale Stellen nutzen).

 

Dieses Angebot wirkt besonders gut, wenn …

  • Schulinterne Meldewege, Rollen und Datenschutz klar sind und die FFG frühzeitig eingebunden wird.
  • Dokumentation (Wer/Was/Wann/Wo, Belege) vorliegt und Follow-ups (Opferschutz, Kommunikation, Nachsorge) geplant sind.
  • Prävention + Intervention verbunden werden (z. B. Meldestelle → Teamcoaching → Peer-Mediation / Notfall-App-Prozesse).