Fachstelle Brückenbauer - Stadtpolizei Zürich

Interkulturelle Anlauf- und Beratungsstelle der Stadtpolizei Zürich. Sie baut Vertrauen zwischen Polizei und Communities auf, berät bei interkulturellen Herausforderungen (u. a. rechtliche Fragen, kulturelle Missverständnisse, religiös motivierte Konflikte/Radikalisierung) und bietet kostenlose Workshops/Referate zu Rechten, Pflichten und zur Rolle der Polizei.

Zielgruppen:

Einzelpersonen, Vereine, Religionsgemeinschaften und Community-Akteur:innen in der Stadt Zürich; zudem Behördenstellen der Stadt Zürich, z.B. Schulen/Schulteams bei Fragen im interkulturellen Kontext. Zielgruppen für Workshops und Referate sind hauptsächlich migrantische oder religiöse Gruppen und Vereine sowie Integrationsgefässe der AOZ, Viventa, Ecap etc. An öffentlichen Schulen werden keine Referate und Workshops angeboten.

 

Kontakt:

 

Zugänglichkeit oder weitere Informationen

  • Die Fachstelle ist Teil des Kommissariats Prävention (unter einem Dach mit Schulinstruktion, Kriminalprävention, Bedrohungsmanagement, Fachstelle Häusliche Gewalt) und steht auch im engen Austausch mit dem Jugenddienst der Stadtpolizei.

 

Kosten

  • Workshops/Referate der Brückenbauer (nicht für Schulen gedacht) sind kostenlos.

Wann ist dieses Angebot geeignet?

  • Wenn nach einem Vorfall rasch eingeordnet werden soll, wie man interkulturell sensibel und rechtskonform reagiert.
  • Für Dialogaufbau mit Communities, Vereinen und Religionsgemeinschaften (Vertrauen, Verständnis, Deeskalation).
  • Schulungen halten die Brückenbauer für ihre interkulturelle Zielgruppe, jedoch nicht für Schulen. Sie beraten Schulen zwar z.B. nach Vorfällen oder präventiv bei gezielten Anliegen oder Fragen. Für Schulungen steht in erster Linie die Fachstelle für Gewaltprävention vom SSD oder die, für die Schulhäuser zuständigen Schulinstruktor:innen (Schulpolizist:innen) als erste Ansprechstellen zur Verfügung.

 

Wann ist dieses Angebot eher nicht geeignet?

  • Akute Notfälle (bitte 117 anrufen).
  • Strafanzeigen per E-Mail/Formular (Anzeigen nur persönlich am Posten oder via Suisse ePolice).
  • Therapeutische Langzeitbegleitung oder Rechtsvertretung (bei Bedarf Weitervermittlung an zuständige Stellen).

 

Dieses Angebot wirkt besonders gut, wenn …

  • Fakten/Belege (Wer/Was/Wann/Wo) vorbereitet sind und interne Meldewege/Rollen klar definiert sind.
  • die Fachstelle frühzeitig einbezogen wird (vor sensiblen Gesprächen/Elternabenden oder bei Spannungen zwischen Gruppen).
  • Workshops/Referate mit Follow-ups gekoppelt werden (z. B. Regeln/Netiquette anpassen, Schutz- und Kommunikationsroutinen festlegen).
  • Die Brückenbauer lediglich beratend im Hintergrund für z.B. Kreisschulbehörde, Schulleitungen oder LP und SSA unterwegs sind. Dies in enger Zusammenarbeit mit den weiteren Playern wie z.B. der Fachstelle für Gewaltprävention vom SSD.