Schulen befähigen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Diskriminierung zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und Vielfalt konstruktiv zu gestalten. Dafür braucht es unterschiedliche Kompetenzen – sozial-emotionale und kommunikative ebenso wie historisch-politische und solche im Umgang mit Vielfalt. Entscheidend ist, dass diese Kompetenzen nicht punktuell vermittelt, sondern im Unterricht, in Projekten und in der Schulkultur kontinuierlich aufgebaut und eingeübt werden.
Empathie, Zivilcourage sowie eine konstruktive Dialog- und Streitkultur werden nachhaltig gestärkt, damit Konflikte eigenverantwortlich, respektvoll und deeskalierend bearbeitet werden können.
Historische Aufklärung, demokratisches Denken, die Anerkennung von Grundrechten und eine kritische Mediennutzung als kontinuierliche Kompetenzen sind gemäss Lehrplan verbindlich im Unterricht zu verankern.
Vielfalt wird als Normalität im Schulalltag verankert. Wissen über Religionen, Kulturen und Weltanschauungen sowie direkte Begegnung und Perspektivenwechsel tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen.
Die Förderung von Kompetenzen wird durch interne Fachpersonen sowie durch externe Angebote und Materialien unterstützt. Sie helfen, Fähigkeiten im Kollegium sowie bei Schülerinnen und Schülern gezielt und nachhaltig aufzubauen.
--> Etablierung eines gemeinsamen Wertefundaments und einer klaren Haltung.
--> Verankerung von Kultur und Verfahren.
--> Nutzung interner und externer Unterstützung.
--> Langfristige Wirksamkeit und Entwicklung