Eine Schule braucht ein gemeinsames Wertefundament, das Orientierung gibt – für Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen, Eltern und die Schulleitung. Menschenwürde, Gleichwertigkeit und Demokratie stehen dabei im Zentrum. Entscheidend ist, dass diese Orientierungen sichtbar gelebt, gemeinsam getragen und verbindlich im Alltag verankert werden.
Ziel ist es, Diskriminierung und Polarisierung konsequent entgegenzutreten, diskriminierende Situationen frühzeitig zu erkennen und klar zu unterbrechen sowie die Integrität der Betroffenen zu schützen. Die Nulltoleranz-Haltung folgt dem Verständnis der EDK und verbindet klare Grenzen mit pädagogischer Verantwortung.
Der Werteauftrag der Volksschule wird umgesetzt, indem eine Kultur des fairen Umgangs, des Respekts und des konstruktiven Dialogs gepflegt wird. Diese ermöglicht auch die sachliche Auseinandersetzung mit kontroversen und polarisierenden Themen.
Alle Beteiligten kennen ihre Aufgaben, Zuständigkeiten und Handlungsspielräume. Sie wissen, an wen sie sich bei Bedarf wenden können und welche Schritte vorgesehen sind.
Gemeinsame Orientierungen finden: Die folgenden Anlaufstellen und Materialien unterstützen bei der Klärung der Wertebasis und der Haltung.
--> Aufbau und Stärkung notwendiger Fähigkeiten und Fertigkeiten.
--> Verankerung von Kultur und Verfahren.
--> Nutzung interner und externer Unterstützung.
--> Langfristige Wirksamkeit und Entwicklung