Eine Schule wird dann zum Friedensraum, wenn sie verlässliche Strukturen, transparente Verfahren und eine Kultur des Vertrauens pflegt. Sicherheit und Schutz entstehen nicht von selbst, sondern durch klare Abläufe, gemeinsame Verantwortung und regelmässig gelebte Prävention. So wird Schule zu einem Ort, an dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene respektvoll miteinander lernen und Konflikte konstruktiv bearbeiten können.
Vielfalt wird als selbstverständlicher Bestandteil der Schulkultur anerkannt und wertgeschätzt. Schulen schaffen damit ein Umfeld, das Diskriminierung entgegenwirkt und Zugehörigkeit für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft stärkt.
Klare, faire und verlässliche Verfahren für Beschwerden, Interventionen und den Umgang mit Krisen geben Orientierung und setzen die Nulltoleranz-Haltung der Schule in nachvollziehbares Handeln um.
Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft erleben Mitgestaltung als selbstverständlich. Partizipation stärkt Selbstwirksamkeit, Verantwortungsgefühl und das gemeinsame Engagement für ein respektvolles Miteinander.
Die Gestaltung eines schulischen Friedensraums wird durch interne Fachpersonen sowie durch externe Partner und praxiserprobte Instrumente unterstützt. Sie helfen Schulen, Krisenmanagement, Partizipation und Schulkulturentwicklung verlässlich umzusetzen.
--> Etablierung eines gemeinsamen Wertefundaments und einer klaren Haltung.
--> Aufbau und Stärkung notwendiger Fähigkeiten und Fertigkeiten.
--> Nutzung interner und externer Unterstützung.
--> Langfristige Wirksamkeit und Entwicklung