Stiftung Erziehung durch Toleranz - SET

Schweizer Stiftung, die Toleranzbildung fördert und Rassismus sowie Antisemitismus bekämpft – durch Lehrmittel & Programme (u. a. ToleranzON, Toleranzbox, Holocaust. Nachkommen erzählen., Lehrmittel Jenische–Sinti–Roma) sowie niederschwellige Beratung für Schulen bei Antisemitismus-Fällen.

Zielgruppen

Kitas/Spielgruppen & Kindergarten (Zyklus 1), Primarstufe (Zyklus 2), Sek I & Sek II (Berufs- und Mittelschulen), Lehrpersonen, Schulleitungen.

Kontakt:

Zugänglichkeit und weitere Informationen:

  • Programme DE/FR/IT verfügbar (z. B. T-Box Romandie, T-BOX Ticino, T-BOX Rumantscha).
  • Lehrmittel kostenfrei downloadbar; teils sprachentlastete Versionen.
  • SET ist von GRA mitgegründet; wirkt als Schnittstelle zwischen Schulen, Beratungsstellen und Partnern.

Kosten:

  • Toleranzbox (Frühbereich/Zyklus 1): Subventionen/Rabatte auf Anfrage; in TI Programmbeispiel Box+Team-Fortbildung pauschal CHF 300 (regional).
  • ToleranzON (ab 5. Klasse bis Sek II): teils subventioniert; frühere Projektphase kostenfrei – aktuelle Konditionen via Plattform/SET erfragen.
  • Nachkommen erzählen. (Schulbesuch, 2 Lektionen): CHF 75 pro Klassenbesuch.
  • Bildungsreisen zu Shoah-Gedenkstätten: SET subventioniert, übernommen werden Reisekosten der Schüler:innen (nach Kriterien).
  • Lehrmittel „Jenische–Sinti–Roma“ (Zyklus 2): kostenfrei downloadbar.
 

Wann ist dieses Angebot geeignet?

  • Wenn eine Schule konkret und praxisnah Toleranz-/Antirassismus-Bildung in Unterricht und Schulentwicklung integrieren will (Zyklus 1–Sek II).
  • Für schnelle, didaktisch geführte Auseinandersetzung mit Hate Speech/Rassismus (z. B. ToleranzON).
  • Bei frühkindlicher Förderung mit erprobten Materialien und Team-Reflexionen (Toleranzbox).
  • Für historisch fundierte Prävention und Empathieaufbau (Nachkommen erzählen., Bildungsreisen).

 

Wann ist dieses Angebot eher nicht geeignet?

  • Akute Notfälle/Krisen mit unmittelbarer Gefährdung (hier: Notruf/Polizei, medizinische Hilfe).
  • Therapeutische Langzeitbehandlungen oder rechtliche Vertretung (SET berät und vernetzt, ersetzt aber keine Therapie/Anwaltsberatung).
  • Reine Einmal-Events ohne Einbettung in Unterricht/Schulprogramm (Wirkung bleibt dann begrenzt).

 

Dieses Angebot wirkt besonders gut, wenn …

  • die Schule vor- und nachbereitet (Leitfäden/Kompetenzziele nutzen; Ergebnisse in Regeln/Prozesse rückkoppeln).
  • Teamweiterbildungen + Materialien kombiniert werden (z. B. Toleranzbox mit Schulung/Reflexionsbögen).
  • Begegnung & Curriculum verknüpft werden (z. B. Nachkommen erzählen. im Geschichtsunterricht, Lehrplanbezüge).