Schule gelingt dort am besten, wo Verantwortung gemeinsam getragen wird und externe Unterstützung gezielt einbezogen wird. Schulleitung, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern wirken gemeinsam an einer tragfähigen Schulkultur mit. Ergänzt werden sie durch Fachstellen, Weiterbildungsangebote und Netzwerke, die Orientierung geben, entlasten und die Schule in komplexen Situationen handlungsfähig halten.
Die Handlungssicherheit von Lehrpersonen und Schulleitungen wird gestärkt und die Schule in komplexen Fällen entlastet, indem schulinterne und externe Fachnetzwerke verlässlich aufgebaut und gepflegt werden.
Stärkung des gegenseitigen Vertrauens und der Mitverantwortung, indem Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung für die schulseitig geltenden Grundwerte (gemäss Volksschulgesetz) unterstützt werden, sodass das Verhalten der Kinder in der Schule respektvoll und tolerant ist, während die Meinungsfreiheit und die Freiheit persönlicher Gewissens- und Wertentscheidungen gewahrt bleiben.
Die Schule wird durch externe Fachstellen und zivilgesellschaftliche Akteure fachlich entlastet und in ihrem Handeln ergänzt. Externe Perspektiven, spezialisierte Expertise und zusätzliche Ressourcen unterstützen Schulen dabei, angemessen und sicher mit Diskriminierung, Konflikten und Krisen umzugehen.
Für Netzwerke bilden und pflegen sind die richtigen Kontakte und Fachstellen der Schlüssel zur Handlungsfähigkeit in komplexen Diskriminierungsfällen.
--> Etablierung eines gemeinsamen Wertefundaments und einer klaren Haltung.
--> Aufbau und Stärkung notwendiger Fähigkeiten und Fertigkeiten.
--> Verankerung von Kultur und Verfahren.
--> Langfristige Wirksamkeit und Entwicklung